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		<title>Guttenberg mit Torte beworfen</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 03:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_349" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://antiperson.de/wp-content/uploads/2012/02/jung-guttenberg-kroes-eu.jpeg"><img class="size-full wp-image-349" title="jung-guttenberg-kroes-eu" src="http://antiperson.de/wp-content/uploads/2012/02/jung-guttenberg-kroes-eu.jpeg" alt="Wieder im Zentrum eines Urheberrechtsskandals: Guttenberg." width="500" height="292" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder im Zentrum eines Urheberrechtsskandals: Guttenberg.</p></div>
<p>Berlin. Bei einem Treffen mit dem Internet-Aktivisten <a title="Stephan Urbach, Guttenberg, Torte" href="http://stephanurbach.de/2012/02/guttenberg-das-gesprach/">Stephan Urbach</a> wurde der ehemalige CSU-Mann und aktuelle EU-Berater für Internetsicherheit Karl-Theodor zu Guttenberg mit einer Torte beworfen. Gerüchten zu Folge handelte es sich bei dem Sahnekuchen um ein Produkt der Marke Dr. Oetker. Stammen soll es aus einer Rewe-Filiale im Berliner Stadtteil Friedrichshain. Für die Kosten hatten sich mittels &#8220;sozialer Netzwerke&#8221; wie Twitter, Facebook und Xing schnell Spender gefunden. Einer der Großzügigen, Twitter-Benutzer pirat11elf, erklärte, dass er damit eine gute Sache unterstützen wolle. Andere waren nicht so zuvorkommend, Geschäftsführerin der <a title="Marina Weisband, Hassmails" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,812036,00.html">&#8220;Piratenpartei&#8221; Marina Weisband</a> spendete beispielsweise kein Geld. Der Bild-Zeitung zu Folge wollte sie nicht das Image des reichen Juden stärken &#8211; dem Boulevardblatt seien zahlreiche antisemitische Hass-Botschaften an die junge Politikerin zugespielt worden. Zu der Aktion hatte die Parteispitze bisher noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben, die interne Diskussion ist allerdings öffentlich auf einer Onlineplattform einsehbar. In diesem als &#8220;Wiki&#8221; bezeichneten Diskussionsportal tauchte in der Nacht zum vierten Februar auch ein Link zu dem vermeintlichen Tortenrezept auf. Der sogenannte &#8220;Leak&#8221; wird der Gruppe &#8220;Anonymous&#8221; zugeschrieben. Einige Internetnutzer wollen in dem Dokument nun starke Ähnlichkeiten mit dem Rezept einer ungarischen Traditionskonditorei erkannt haben. Die <a title="GVU" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erste-Anklage-nach-kino-to-Razzia-1364311.html">GVU (Gesellschaft für Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen)</a> hat deshalb sofortige Ermittlungen wegen möglicher Urheberrechtsverletzung eingeleitet. Guttenberg selbst nahm die Sache locker: &#8220;Dr. Oetker ist schon lange tot, er hat also nichts mehr zu verlieren&#8221;. Tatsächlich wurden Doktor-Titel bisher nur sehr selten postum entzogen.</p>
 <img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=348" width="1" height="1" style="display: none;" /> <p><a href="http://antiperson.de/?flattrss_redirect&amp;id=348&amp;md5=dfd745f11911f518886ab8028128fc5a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>September</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 01:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://antiperson.de/wp-content/uploads/2012/01/6033909438_18984e3821_z.jpeg"><img class=" wp-image-346 aligncenter" title="6033909438_18984e3821_z" src="http://antiperson.de/wp-content/uploads/2012/01/6033909438_18984e3821_z.jpeg" alt="" width="512" height="288" /></a></p>
<p>Lane (Mia Farrow) verbirgt ihre Schönheit hinter einer Brille mit riesigen Gläsern und hat gewellte blonde Haare. Da ist ihre Freundin (Diane Wiest) für ein paar Wochen zu Besuch, ihr gutmütiger Nachbar sitzt auch auf dem Sofa, und dieser Schriftstellertyp (Sam Waterston), der für ein paar Wochen in der Nähe ist und in den sie fürchterlich verliebt ist. An diesem einen Tag kommen dann auch ihre Mutter (Elaine Stritch) und ihr Ehemann unangekündigt zu Besuch und mit dem plötzlichen Gewitter verschwindet nur noch der Strom. Dieser Film lebt in einer Atmosphäre des Kerzenlichts in einem dieser schönen amerikanischen Häuser, weißes Holz und große Räume, die doch auf eine Weise winzig sind.</p>
<p>Natürlich möchte Lane hinaus und natürlich liebt dieser Kerl ihre Freundin und der Nachbar möchte sie und ihre Mutter möchte plötzlich in dem Haus wohnen und sie will es doch verkaufen und das ganze Chaos bahnt sich an, in einer Nacht führen die ganzen Stränge zum Ausbruch der ganzen Wahrheiten, die alle so offensichtlich sind wie trügerisch.</p>
<p>Die Geschichte spielt also kaum vierundzwanzig Stunden, verlässt auch das Haus nicht einmal hinaus zum Garten und kann doch so viel Land erkunden und die jahrelange Geschichten jedes Charakters erzählen. Irgendwie ist die Szenerie vollkommen ironisch und klischeehaft ja sowieso, aber eben so melodramatisch und gefüllt mit diesen schönen alten Bildern der achtziger Jahre, frei von allem digitalen. Ja, die Schallplatten drehen sich zum Klang (wozu auch sonst) und in diesem Haus, bewohnt von dieser Frau, die in ihren Dreißigern Angst hat die Zukunft vollkommen verpasst zu haben und nach New York ziehen will. New York, diese große Stadt und vielleicht liebe ich an diesen Filmen von Allen, dass sie träumerisch und realistisch zu gleich sind. Ja die Extremen irgendwie immer zusammen werfen, als seien sie das Fundament eines guten Rezepts.</p>
<p>Kurz vor dem Ende weint sie im Bad und ihre Freundin (alle sind so gute Schauspieler), auf die sie neidisch und so wütend ist, nimmt ihr die Schlaftabletten weg. &#8220;If you really would&#8217;ve wanted to die you would have done it years ago&#8221;, sagt sie (so ähnlich) und Lane antwortet diese Zeile, die das Dilemma des einsamen Träumers gar nicht besser beschreiben könnte: &#8220;It&#8217;s my problem .. I always wanted to live.&#8221; Ein paar Augenblicke später verlassen alle das Haus und die Kamera selbst zieht sich zurück mit einem Blick auf die weiße Holzwand.</p>
 <img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=344" width="1" height="1" style="display: none;" /> <p><a href="http://antiperson.de/?flattrss_redirect&amp;id=344&amp;md5=cc5d90569e1c8313c2b1c2aab1401174" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Megaupload</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 22:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[I&#8217;m not sorry for Megaupload. This company earned all of its profits by selling access to content it didn&#8217;t own. Copyright laws may be fragile and they are absolutely in need of reforms but politics only work with compromises, cooperation and patience. YouTube shows how it can be done. Megaupload has never reached out to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I&#8217;m not sorry for Megaupload. This company earned all of its profits by selling access to content it didn&#8217;t own. Copyright laws may be fragile and they are absolutely in need of reforms but politics only work with compromises, cooperation and patience. YouTube shows how it can be done. Megaupload has never reached out to media organizations. Shutting down the website is no attack against the freedom of the internet. It&#8217;s simply an action to prevent people from making profit of other people&#8217;s work.</p>
 <img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=328" width="1" height="1" style="display: none;" /> <p><a href="http://antiperson.de/?flattrss_redirect&amp;id=328&amp;md5=0ef647b0bb5deaef4d42482c14fe48cf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Racism</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 21:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poltik]]></category>
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		<description><![CDATA[Some of the questions concerned the fictitious Piréz people. The survey revealed that, according to 61% of those who answered the questionnaire, immigration to Hungary should be controlled, and 59% opposed the immigration of the fictional Piréz. This reveals the whole foundation of racism. Hate for hate&#8217;s sake.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="spArticleSection">
<blockquote><p><em>Some of the questions concerned the fictitious Piréz people. The survey revealed that, according to 61% of those who answered the questionnaire, immigration to Hungary should be controlled, and 59% opposed the immigration of the fictional Piréz.</em></p></blockquote>
</div>
<div id="spArticleFunctionsBottom"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pir%C3%A9z_people">This</a> reveals the whole foundation of racism. Hate for hate&#8217;s sake.</div>
 <img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=325" width="1" height="1" style="display: none;" /> <p><a href="http://antiperson.de/?flattrss_redirect&amp;id=325&amp;md5=32c66bbd9df7eaf6ae31196556ab98ee" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Beachtenswert #4</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 06:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beachtenswert ist eine jeden Mittwoch erscheinende Sammlung von Texten und Zitaten, die ich für &#8211; der Name lüftet das Geheimnis! &#8211; beachtenswert halte. Einen Anspruch auf Aktualität lehnt sie ab. Online Playing Favorites Wieso Mutter und Vater doch ihre Lieblingskinder haben. Mom and Dad will say it earnestly, they&#8217;ll repeat it endlessly, and in an overwhelming [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small><a title="Beachtenswert - Antiperson.de" href="http://antiperson.de/category/beachtenswert">Beachtenswert</a> ist eine jeden Mittwoch erscheinende Sammlung von Texten und Zitaten, die ich für &#8211; der Name lüftet das Geheimnis! &#8211; beachtenswert halte. Einen Anspruch auf Aktualität lehnt sie ab.</small></p>
<h3>Online</h3>
<p><strong><a title="Playing Favorites, Eltern haben Lieblingskinder" href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,2094371,00.html" target="_blank">Playing Favorites</a> </strong>Wieso Mutter und Vater doch ihre Lieblingskinder haben.</p>
<blockquote><p><em>Mom and Dad will say it earnestly, they&#8217;ll repeat it endlessly, and in an overwhelming share of cases, they&#8217;ll be lying through their teeth.</em></p></blockquote>
<p><a title="Would an intelligent computer have a right to life?" href="http://www.atarimagazines.com/creative/v9n8/149_Would_an_intelligent_comp.php"><strong>Would an intelligent computer have a &#8220;right to life&#8221;?</strong></a> Robert E. Mueller und Erik T. Mueller stellen ethnische Fragen für die Elektronik. (Dank an <a title="erik m. k" href="http://www.kalaxy.net/" target="_blank">erik mit k</a>.)</p>
<blockquote><p><em>How do we punish robots? Can we punish robots? Should we punish them? Here is the crux of the problem: Since they are just machines, punishing them would be foolish. And yet if they claim to be &#8220;like humans,&#8217; they should be subject to the same moral codes as we are. How far can we carry this process? </em></p></blockquote>
<p><strong><a title="Lisa Hanawalt War Horse " href="http://thehairpin.com/2012/01/war-horse-an-illustrated-review#" target="_blank">War Horse</a></strong> Lisa Hanawalt bespricht den neuen Spielberg-Film &#8220;War Horse&#8221; mit Worten und Zeichnungen. Spoilergefahr.</p>
 <img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=315" width="1" height="1" style="display: none;" /> <p><a href="http://antiperson.de/?flattrss_redirect&amp;id=315&amp;md5=b0705d902ab41f283e15d57ff7fbce31" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Obama</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 00:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer mir Talent und oder einen Scanner schenken möchte, findet meine E-Mailadresse rechts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antiperson.de/wp-content/uploads/2012/01/Foto-am-08.01.12-um-01.261.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-307" title="Foto am 08.01.12 um 01.26" src="http://antiperson.de/wp-content/uploads/2012/01/Foto-am-08.01.12-um-01.261.jpg" alt="" width="500" height="364" /></a></p>
<p>Wer mir Talent und oder einen Scanner schenken möchte, findet meine E-Mailadresse rechts. <a class="simple-footnote" title="Natürlich bin ich nicht ganz unzufrieden, sonst würde ich dieses Bild nicht der Öffentlichkeit präsentieren. Aber ich nutze diesen Raum hier auch, um meine Versuche zur Schau zu stellen." id="return-note-305-1" href="#note-305-1"><sup>1</sup></a></p>
 <img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=305" width="1" height="1" style="display: none;" /><div class="simple-footnotes" style="font-size:9pt;"><ol><li id="note-305-1">Natürlich bin ich nicht ganz unzufrieden, sonst würde ich dieses Bild nicht der Öffentlichkeit präsentieren. Aber ich nutze diesen Raum hier auch, um meine Versuche zur Schau zu stellen. <a href="#return-note-305-1">&#8617;</a></li></ol></div> <p><a href="http://antiperson.de/?flattrss_redirect&amp;id=305&amp;md5=b9a44d24adb5f36be3f94ed86d5d3738" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zukunft der Medien</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 20:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In meinem zweiten Zuhause wird über die Zukunft der Medien diskutiert. Es wird aufgerufen, die eigene Meinung zu mitzuteilen. Zukunft Wann ist die Zukunft? Ist sie morgen? In zehn Jahren, in fünfzig oder hundert? In einer kurzen Zeitspanne kann sich viel verändern, das auch den aufmerksamsten Beobachtern entgeht. Ich bezweifle, dass ich Anfang des letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antiperson.de/wp-content/uploads/2012/01/5567719887_fd579e0e49_b.jpeg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-290" title="5567719887_fd579e0e49_b" src="http://antiperson.de/wp-content/uploads/2012/01/5567719887_fd579e0e49_b-300x292.jpg" alt="" width="300" height="292" /></a></p>
<p>In meinem <a title="Netzfeuilleton" href="http://netzfeuilleton.de/2011/12/medienlandschaft-der-zukunft-was-glaubt-ihr/">zweiten Zuhause</a> wird über die Zukunft der Medien <a href="http://takeyourapple.de/2012/01/blogantwort-die-zukunft-der-medien/">diskutiert</a>. Es wird aufgerufen, die eigene Meinung zu mitzuteilen.</p>
<h4>Zukunft</h4>
<p>Wann ist die Zukunft? Ist sie morgen? In zehn Jahren, in fünfzig oder hundert? In einer kurzen Zeitspanne kann sich viel verändern, das auch den aufmerksamsten Beobachtern entgeht. Ich bezweifle, dass ich Anfang des letzten Jahrhunderts an eine Mondlandung geglaubt hätte. Ich bezweifle, dass ich in den 90ern an Arnold Schwarzenegger als amerikanischen Politiker geglaubt hätte. Ja, trotz Martin Luther King war der Sieg Obamas für mich vollkommen überraschend. Die Geschichte verläuft nach keinen Mustern, die ich verstehen kann. Für mich ist sie trotz aller hierarchischen Modelle, die unsere menschlichen Gesellschaften stützen etwas vollkommen anarchisches. Die Schönheit liegt in der Ungewissheit des Blickes in die Zukunft.</p>
<h4>Medien</h4>
<p>Ob Blogs, Zeitungen oder bemalte Höhlenwände, die Gemeinsamkeit besteht darin, dass ein Schöpfer und Betrachter notwendig sind. <a class="simple-footnote" title="Wobei Schöpfer und Betrachter ein und die selbe Person sein können. Nach allem, was bekannt ist, hat beispielsweise Henry Darger seine Kunst nur für sich selbst erschaffen." id="return-note-280-1" href="#note-280-1"><sup>1</sup></a> Mit dem Internet sind viel mehr Schöpfer hinzugekommen, aber das bedeutet nicht, dass jede Stimme gehört wird. Es ist immer noch alles wie bisher: die Prominenz zieht die neue Prominenz heran. Verändert haben sich aber die Figuren in manchen Branchen: ein neues Techblog hat mehr von einem Link als von einem abgedruckten Artikel in irgendeiner Chip oder PCgo <a class="simple-footnote" title="Falls letztere eigentlich noch existiert. Wie viel Geld ich für vermeintliche Windows-Beschleunigungs-Programm-CDs ausgegeben habe…" id="return-note-280-2" href="#note-280-2"><sup>2</sup></a> Aber das ist nicht überall so, in den meisten Bereichen entsteht Relevanz immer noch bei den &#8220;herkömmlichen Medien&#8221;. Wikileaks beispielsweise wurde erst wirkliche Aufmerksamkeit geschenkt, als sie mit Spiegel, Guardian und New York Times kooperierten.</p>
<p>Die Macht der Leitfiguren, die man gerne auch als &#8220;die Medien&#8221; bezeichnet, wird sich vielleicht verschieben, sie wird anderen in die Hände fallen. Das wird sich mit einem anderen Trend verbinden, der in den Vereinigten Staaten bereits zu spüren ist. <em>Opinion Leaders</em> haben mehr Aufmerksamkeit als Berichterstattung, der Erfolg von Fox News &#8211; immerhin meist gesehener Nachrichtensender in den USA &#8211; beruht auf Figuren wie Bill O&#8217;Reilly und Glenn Beck. Sie sind die neuen Mächtigen und nicht nur im Bereich der Politik: Oprah Winfreys &#8220;Book Club&#8221; hat die Bestsellerlisten bestimmt. Es gibt kaum Zweifel daran, dass das Internet hier in Konkurrenz tritt, jeder kann nun einen Buchclub eröffnen. Die Herausforderung der alten Prominenz wird es sein, einen Platz im Internet zu finden. Wahrscheinlich werden so manche Namen verblassen und völlig neue entstehen. <a class="simple-footnote" title="Versucht wird es schon sehr deutlich: Als Conan O&#8217;Brien seine Show auf NBC verlor, versuchte er mit seinem &#8220;Team Coco&#8221; im Internet eine Gefolgschaft zu finden. Bei einem seiner Late Night Host-Kollegen, Craig Ferguson, ist die Lesung von Tweets längst Teil der Show." id="return-note-280-3" href="#note-280-3"><sup>3</sup></a></p>
<h4>Internet</h4>
<p>Der wirkliche Unterschied zwischen damals und heute ist vielleicht die Bündelung des Angebots. Eine Zeitung hat eine Auswahl an Artikeln, ein Fernsehsender hat eine Auswahl an Sendungen. Das Internet aber wird in Häppchen genossen, etwas hiervon und etwas davon. Man hört ein Lied, kein Album mehr. Man liest einen Artikel und nicht die ganze Zeitung. Wer der Metapher zum Ursprung folgt, entdeckt auch Parallelen: Fast Food ist Gegenwart. Diese Unmengen aber sind kaum zu bewältigen und das bedeutet, dass Filter kommen werden, das Wort Personalisierung wird eine ganz andere Bedeutung einnehmen und es wird viele Bücher geben, die Kritik üben werden.</p>
<p>Der Schritt ins Internet ist in meinen Augen kaum zu überwinden. Fernseher werden irgendwann nur noch mit Lan-Kabel verbunden sein. Vielleicht gehen die verschiedenen Medienriesen Partnerschaften ein, nachdem man irgendwann vor der unkontrollierten Vervielfältigung kapituliert hat. Vielleicht sieht man irgendwann nicht mehr die Tagesschau bei der ARD, sondern einfach die Tagesschau und die ARD nimmt nur noch die Rolle der Produktionsfirma ein. Bereits jetzt sind Dank der Onlineangebote die Zuschauer der <a href="http://dailyshow.com">Daily Show</a> oder von <a href="http://www.southpark.de/">South Park</a> nicht zwangsläufig Comedy Central-Zuschauer.</p>
<p>Eine solche Veränderung aber würde Standards bedeuten. Die gibt es bis heute noch nicht, Mediatheken sind einfach nur Internetseiten und sie funktionieren nicht alle gleich. Die Gegenwart verdeutlicht wie sehr Formate gegeneinander kämpfen <a class="simple-footnote" title="Dahinter steckt ja sehr sehr viel Geld. Interessant ist beispielsweise die fortlaufende Geschichte um den H.264 Codec." id="return-note-280-4" href="#note-280-4"><sup>4</sup></a>. Zur Zeit ganz gut bei den E-Readern zu beobachten. Vielleicht gibt es irgendwann eine Einigung wie sie auch bei VHS, DVD oder MP3 getroffen wurde. Verhandlungen aber führen nicht immer zu einem Kompromiss, wohlmöglich gibt es in der Zukunft viele verschiedene Angebote und das Konzept des Kanals bleibt bestehen, ziemlich sicher aber wird sich die zeitliche Beschränkung verändern. <a class="simple-footnote" title="Es wird hier sehr deutlich wie sehr all das allerdings an Verhandlungen oder gar Gesetzen gebunden ist. Es müsste sich hierzulande einiges ändern, damit die Tagesschau ihr Angebot nicht auf ein paar Wochen limitieren müsste. Das Lizenzrecht zeigt ja anhand des Streits zwischen GEMA und YouTube, dass eine Versöhnung an Geld oft scheitert. Ein weiterer Aspekt bei den Lizenzrechten in der Musik ist deren strikte Limitierung. Wer Scrubs auf DVD kauft, bekommt beispielsweise die Musik aus dem Fernsehen zu hören, bei Netflix allerdings mussten einige Songs ausgetauscht werden. Ein Teil des künstlerischen Werks wird also verändert, um keine Gesetzesbrüche zu riskieren. Ein weiteres Beispiel, dass ich gerne wähle ist die tolle Sendung Cold Case - aufgrund von Musiklizenzen ist die Sendung bisher nicht auf DVD erschienen. Wer die Folgen also sehen wollte, bevor CBS einige von ihnen online stellte, musste entweder auf Wiederholungen im Fernsehen warten oder auf andere Quellen zurückgreifen." id="return-note-280-5" href="#note-280-5"><sup>5</sup></a></p>
<h4>Physis</h4>
<p>Die Neue Züricher Zeitung wurde 1780 gegründet. Das ist über 200 Jahre her und das Format der Zeitung existierte trotz Fernsehen und Teletext. Das aber lag einfach daran, dass diese Technologien der Zeitung nicht das Wasser reichen konnten. Mit dem Internet aber ändert sich dies und so war der Lauf der Dinge stets. Als die Fotographie Einzug hielt, hörten die Maler auf realistische Bilder anzufertigen. In den Fokus rückten nun die Werke, die <a title="Expressionismus Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Expressionismus">die Wirklichkeit andersartig</a> wiedergaben. Die Kunst starb also nicht aus, sie nahm aber eine andere Wendung. &#8220;Print&#8221; wird auch nicht sterben, allerdings werden auch Traditionsblätter irgendwann aufhören, Tageszeitungen zu drucken. Denn es wird sich schlicht nicht mehr lohnen.</p>
<p>Die Frage ist, ob das Format der Zeitung &#8211; gebündelte Information &#8211; ausstirbt und die Nachrichtenseiten wie sie heute bekannt sind, die Entwicklung fortschreiten. Wie viele Menschen wären bereit für diese Bündelung und Exklusivtexte zu bezahlen? Oder wird Geld auf eine andere Weise verdient? Bevor diese Frage überhaupt so eine Relevanz einnehmen kann, muss klar sein, woher eine solche Zeitung bezogen wird. Auch hier geht es um Standards. Das World Wide Web hat mit HTML und dem Browser die Möglichkeit geschaffen, Inhalte zu lesen. Wer allerdings heutzutage eine Zeitung auf dem iPad kauft, hat sie erstens nicht gleichzeitig auf einem anderen Gerät und besitzt außerdem nicht die identische Publikation. Die meisten Zeitungen sind Apps und haben mit einer Zeitung der Zukunft weniger gemein als mit der <a title="Multimedia CD" href="http://en.wikipedia.org/wiki/CD-i">Multimedia CD</a> der 90er Jahre.<br />
Gebraucht wird hier also weiterhin eine Vorgabe, ein Format etwa und letztlich eine Art Kiosk, der die verschiedenen Zeitungen anbietet. Das aber wird auch andere Probleme mit sich ziehen, die Bild zensiert beispielsweise die Fotos ihrer entkleideten und hauptsächlich weiblichen Models ihrer iPad-Ausgabe und was ist mit Zeitungen wie die &#8220;Jungen Freiheit&#8221;? Werden sie in so einer Welt überhaupt Zugang finden?</p>
<p>Traditionsblätter wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung werden ausharren wie sie sich damals lange weigerten, ein Farbfoto auf die Titelseite zu drucken oder sich der Rechtschreibreform anzupassen. Die Wochenzeitung wird vielleicht auch eine lange Zeit gedruckt werden. Musik und Geschriebenes ist nicht identisch. Die Kunden von Buchklassikern werden vielleicht weiterhin auf etwas gedrucktes bestehen und bestimmte Veröffentlichungen, Kunstbücher etwa wird es sicherlich noch eine lange Zeit in gedruckter Form geben. Doch nach einigen Generationen könnte der Wechsel ins Digitale vollzogen sein.</p>
<p>Print wäre dann nicht tot, aber bereits heute sehen wir immer mehr Flachbildschirme wo früher Plakate hingen. Gedrucktes hätte sicher seine Renaissance, sicher auch stärker als die Vinyl-Platte und sie hätte einen Platz wie sie noch lange einen wichtigen Platz haben wird. Aber vielleicht nicht ewig wie heute. <a class="simple-footnote" title="Das Leben ohne Papierkram aber halte ich für einen Mythos. Es wurde mit Computern nicht weniger Papier verschwendet sondern sehr viel mehr &#8211; und die Bürokratie wächst statt zu schrumpfen." id="return-note-280-6" href="#note-280-6"><sup>6</sup></a></p>
<p><strong>Geld</strong></p>
<p>Es gibt Leute wie <a title="Jeff Jarvis Blog" href="http://www.buzzmachine.com/2012/01/02/so-much-for-the-penny-press/">Jeff Jarvis</a>, die vermuten, dass etwa Zeitungen nicht unbedingt durch Journalismus Geld verdienen müssen, sondern mit den Gewinnen diesen finanzieren. Auf diese Weise finanzieren sich heute natürlich die allermeisten Blogger, man arbeitet und finanziert das Blog mit. Es gibt nur wenige Blogs, die bisher anderweitig existieren. Dienste wie <a href="http://flattr.com">Flattr</a> oder <a title="Kachingle" href="http://kachingle.com/">Kachingle</a> haben den Massenmarkt nicht überzeugt. Jemand wie <a title="Tim Pritlove Blog" href="http://tim.geekheim.de/2012/01/05/dr203-podcasting-teil-2/">Tim Pritlove</a> mag mit Flattr seinen Lebensunterhalt bestreiten können, das aber hängt damit zusammen, dass sein Publikum ein speziell technisches ist.</p>
<p>Im oben genannten Beitrag wird <a title="Schwarzkopf" href="http://www.schwarzkopf.de/sk/de/home.html">Schwarzkopf</a> angesprochen, die aus ihrer Internetseite mehr Informationsportal als Produktseite gemacht haben. Die Frage ist natürlich wie objektiv ein Unternehmen über diese Themen berichten kann, für die es Produkte anbietet. Selbst wenn Schwarzkopf sich als investigatives Beispiel herausstellen sollte, bedeutet dies nicht, dass sich Nachfolger genauso korrekt verhalten. Wenn eine Zeitung, wie Jarvis überlegte, Produkte anbietet um den Journalismus zu bezahlen, wird sich immer die Frage stellen, wie sehr die eigene Pressefreiheit darunter leidet. Im erwähnten Beitrag wird auch angeführt, dass einige Unternehmen nur Werbung buchen, um Druck auf die Zeitungen auszuüben.</p>
<p>Die Unabhängigkeit ist aber eine deutlicher Faktor, denn die <em>Opinion Leaders</em> sind nicht für die Berichterstattung zuständig. Sie reisen nicht zu den Kriegen, sondern erzählen, was sie von ihnen halten. Auf diese Weise gibt es aber keine neuen Informationen. Vielleicht wird also Crowdfunding eine größere Rolle spielen. Das <a title="Common Language Project" href="http://clpmag.org/">Common Language Project</a> etwa hat die letzte Reportage in Syrien, der Türkei und dem Irak mithilfe von <a href="http://www.kickstarter.com/projects/1671881452/stumbling-towards-damascus">Kickstarter.com</a> finanziert. <a class="simple-footnote" title="Interessant ist, dass CLP weit weniger Leser hat als genannte &#8220;Opion Leaders&#8221;. Die Seite finanziert sich außerdem nicht durch Werbung, sondern allein durch Spenden." id="return-note-280-7" href="#note-280-7"><sup>7</sup></a> Wenn für Journalismus auf diese Weise bezahlt wird, steigert das allerdings die Qualität? Werden es immer fähige Menschen sein, die bestimmte Gebiete bereisen? Wie kann sicher gestellt werden, dass es keine Spender gibt, die Einfluss nehmen?</p>
<p>Es wird stets Journalisten geben, wie es Musiker gibt und Maler, obwohl die Wahrscheinlichkeit auf ein Leben in Reichtum nicht besonders groß ist. Wikileaks entstand nicht mit dem Wunsch Millionenbeträge mit Spenden zu verdienen. Diese Sachen werden nicht verschwinden, wenn das Geld knapper wird. Schöpfer werden nicht aussterben. Ein Schöpfer muss kreieren. Etwas anderes bleibt ihr nicht übrig.<br />
Wahrscheinlich ändern sich aber bestimmte Wege der Finanzierung. Vielleicht wird es Zuschüsse geben wie es sie von der Filmförderung gibt. Vielleicht werden große Unternehmen wie Google oder Microsoft (Microsoft ist ja schon an MSNBC beteiligt) Geldgeber sein. Lange finanzierte Google YouTube ja ohne dabei etwas zu verdienen und die Seite ist vielleicht <em>das</em> Aushängeschild der medialen Veränderung. <a class="simple-footnote" title="MTV Deutschland etwa floh ins PayTV. Doch selbst dort ist es nicht vor YouTube sicher." id="return-note-280-8" href="#note-280-8"><sup>8</sup></a></p>
<p><strong>Unsinn</strong></p>
<p>Aber die Zukunft ist ungewiss und diese &#8220;Erkenntnis&#8221; ist wichtiger als diese Absätze. Die Medien wie sie hier existieren, sind nicht die Medien wie sie in Äthiopien, Marokko oder dem Kosovo existieren. Morgen könnte eine Krieg ausbrechen, der uns alle betrifft. Vielleicht ändern sich die Bedingungen des Internets, vielleicht platz die Startupblase, vielleicht gibt es den ersten großen Daten-GAU, der diesen Namen wirklich verdient hat. Wer weiß das schon? Die Medien sind menschliche Schöpfungen. So lange Menschen existieren, wird es sie geben. Das ist die einzige Konstante der Zukunft <a class="simple-footnote" title=", glaube ich." id="return-note-280-9" href="#note-280-9"><sup>9</sup></a>.</p>
<p><small><span style="color: #999999;">Dieses Bild ist von <a href="http://theblogformelyknownasbrummkreisel.wordpress.com/"><span style="color: #999999;">Brummkreiseling</span></a>. Er hat mir die Benutzung vor einer Weile erlaubt.</span></small></p>
 <img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=280" width="1" height="1" style="display: none;" /><div class="simple-footnotes" style="font-size:9pt;"><ol><li id="note-280-1">Wobei Schöpfer und Betrachter ein und die selbe Person sein können. Nach allem, was bekannt ist, hat beispielsweise <a title="Henry Darger Art Brut Artist" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Darger">Henry Darger</a> seine Kunst nur für sich selbst erschaffen. <a href="#return-note-280-1">&#8617;</a></li><li id="note-280-2">Falls letztere eigentlich noch existiert. Wie viel Geld ich für vermeintliche Windows-Beschleunigungs-Programm-CDs ausgegeben habe… <a href="#return-note-280-2">&#8617;</a></li><li id="note-280-3">Versucht wird es schon sehr deutlich: Als Conan O&#8217;Brien seine Show auf NBC verlor, versuchte er mit seinem &#8220;Team Coco&#8221; im Internet eine Gefolgschaft zu finden. Bei einem seiner Late Night Host-Kollegen, Craig Ferguson, ist die Lesung von Tweets längst Teil der Show. <a href="#return-note-280-3">&#8617;</a></li><li id="note-280-4">Dahinter steckt ja sehr sehr viel Geld. Interessant ist beispielsweise die fortlaufende Geschichte um den <a title="H.264 Codec" href="http://en.wikipedia.org/wiki/H.264/MPEG-4_AVC">H.264</a> Codec. <a href="#return-note-280-4">&#8617;</a></li><li id="note-280-5">Es wird hier sehr deutlich wie sehr all das allerdings an Verhandlungen oder gar Gesetzen gebunden ist. Es müsste sich hierzulande einiges ändern, damit die Tagesschau ihr Angebot nicht auf ein paar Wochen limitieren müsste. Das Lizenzrecht zeigt ja anhand des Streits zwischen <a title="Gema und YouTube" href="http://www.spreeblick.com/2011/11/25/youtube-gema-ein-appell-mit-bitte-um-unterstutzung/">GEMA und YouTube</a>, dass eine Versöhnung an Geld oft scheitert. Ein weiterer Aspekt bei den Lizenzrechten in der Musik ist deren strikte Limitierung. Wer Scrubs auf DVD kauft, bekommt beispielsweise die Musik aus dem Fernsehen zu hören, bei <a title="Netflix different Scrubs Songs" href="http://www.reddit.com/r/netflix/comments/h58sc/scrubs_music/">Netflix allerdings</a> mussten einige Songs ausgetauscht werden. Ein Teil des künstlerischen Werks wird also verändert, um keine Gesetzesbrüche zu riskieren. Ein weiteres Beispiel, dass ich gerne wähle ist die tolle Sendung <a title="Cold Case Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cold_Case_(TV_series)">Cold Case</a> - aufgrund von Musiklizenzen ist die Sendung bisher nicht auf DVD erschienen. Wer die Folgen also sehen wollte, bevor CBS einige von ihnen online stellte, musste entweder auf Wiederholungen im Fernsehen warten oder auf andere Quellen zurückgreifen. <a href="#return-note-280-5">&#8617;</a></li><li id="note-280-6">Das Leben ohne Papierkram aber halte ich für einen Mythos. Es wurde mit Computern nicht weniger Papier verschwendet sondern sehr viel mehr &#8211; und die Bürokratie wächst statt zu schrumpfen. <a href="#return-note-280-6">&#8617;</a></li><li id="note-280-7">Interessant ist, dass CLP weit weniger Leser hat als genannte &#8220;Opion Leaders&#8221;. Die Seite finanziert sich außerdem nicht durch Werbung, sondern allein durch Spenden. <a href="#return-note-280-7">&#8617;</a></li><li id="note-280-8">MTV Deutschland etwa floh ins PayTV. Doch selbst dort ist es nicht vor YouTube sicher. <a href="#return-note-280-8">&#8617;</a></li><li id="note-280-9">, glaube ich. <a href="#return-note-280-9">&#8617;</a></li></ol></div> <p><a href="http://antiperson.de/?flattrss_redirect&amp;id=280&amp;md5=89bee0d57d3d9067fcc78b0bd3e3e365" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Riese für Wulff</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 23:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Poltik]]></category>
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		<description><![CDATA[Hätte sich Bundespräsident Wulff ein Beispiel an Nordkorea genommen, wäre die Sache ganz anders verlaufen. Statt die Springers anzurufen, hätte er einfach einen Menschen mit überdurchschnittlicher Körpergröße einstellen sollen. Zum Beispiel als Sprecher. Denn keine Zeitung würde über Missstände berichten, wenn irgendwo im Bild ein große Person zu sehen ist. Verständlich, denn wäre ich Spiegel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte sich Bundespräsident Wulff ein Beispiel an Nordkorea genommen, wäre die Sache ganz anders verlaufen. Statt die <a title="Kreditaffäre des Bundespräsidenten: Wulff drohte mit Strafanzeige gegen &quot;Bild&quot;-Journalisten" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/kreditaffaere-des-bundespraesidenten-wulff-drohte-mit-strafanzeige-gegen-bild-journalisten-1.1248384">Springers anzurufen</a>, hätte er einfach einen Menschen mit überdurchschnittlicher Körpergröße einstellen sollen. Zum Beispiel als <a title="Wulff entlässt Sprecher" href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13780747/Bundespraesident-Wulff-entlaesst-seinen-Sprecher.html">Sprecher</a>. Denn keine Zeitung würde über Missstände berichten, wenn irgendwo im Bild ein große Person zu sehen ist. Verständlich, denn wäre ich <a title="Spiegel Online Nordkorea Berichterstattung: Statt fundierter Berichte wird über einen Riesen spekuliert." href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,806703,00.html">Spiegel Online</a> Redakteur hätte ich meinen Artikel über <a title="Amnesty International Report über Nordkorea" href="http://www.amnesty.org/en/region/north-korea/report-2011">Arbeitslager, Hungersnot und andere Menschenrechtsverletzungen</a> in Nordkorea sofort für Spekulationen über einen &#8220;rätselhaften Riesen&#8221; aufgegeben.</p>
 <img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=274" width="1" height="1" style="display: none;" /> <p><a href="http://antiperson.de/?flattrss_redirect&amp;id=274&amp;md5=eed571e432db132bd3ed799d357d44bc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://antiperson.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sind denn Ideale zum Erreichen da?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 22:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[ideale]]></category>
		<category><![CDATA[steppenwolf]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Grund, wieso ich den Steppenwolf liebe. „Ja&#8221;, sagte sie nun, „da hast du schon recht. Natürlich wird es wieder Krieg geben, man braucht keine Zeitungen zu lesen, um das zu wissen. Darüber kann man natürlich traurig sein, einen Wert hat das aber nicht. Es ist gerade so, wie wenn einer darüber traurig ist, daß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Grund, wieso ich den <a title="Der Steppenwolf, Herman Hesse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Steppenwolf">Steppenwolf</a> liebe.</p>
<blockquote><p>„Ja&#8221;, sagte sie nun, „da hast du schon recht. Natürlich wird es wieder Krieg geben, man braucht keine Zeitungen zu lesen, um das zu wissen. Darüber kann man natürlich traurig sein, einen Wert hat das aber nicht. Es ist gerade so, wie wenn einer darüber traurig ist, daß er trotz allem und allem, was er dagegen tun mag, unweigerlich einmal wird sterben müssen. Der Kampf gegen den Tod, lieber Harry, ist immer eine schöne, edle, wunderbare und ehrwürdige Sache, also auch der Kampf gegen den Krieg. Aber er ist auch immer eine hoffnungslose Donquichotterie.&#8221;</p>
<p>„Das ist vielleicht wahr&#8221;, rief ich heftig, „aber mit solchen Wahrheiten wie der, daß wir doch alle bald sterben müssen und also alles Wurst und egal ist, macht man das ganze Leben flach und dumm. Ja, sollen wir denn also alles wegwerfen, auf allen Geist, auf alles Streben, auf alle Menschlichkeit verzichten, den Ehrgeiz und das Geld weiter regieren lassen und bei einem Glas Bier die nächste Mobilmachung abwarten?&#8221;</p>
<p>Merkwürdig war der Blick, mit dem Hermine mich nun ansah, ein Blick voll Belustigung, voll Spott und Schelmerei und verständnisvoller Kameradschaft und zugleich so voll Schwere, Wissen und abgründigem Ernst!</p>
<p>„Das sollst du nicht&#8221;, sagte sie ganz mütterlich. „Dein Leben wird auch dadurch nicht flach und dumm, wenn du weißt, daß dein Kampf erfolglos sein wird. Es ist viel flacher, Harry, wenn du für etwas Gutes und Ideales kämpfst und nun meinst, du müssest es auch erreichen. Sind denn Ideale zum Erreichen da? Leben wir denn, wir Menschen, um den Tod abzuschaffen? Nein, wir leben, um ihn zu fürchten und dann wieder zu lieben, und gerade seinetwegen glüht das bißchen Leben manchmal eine Stunde lang so schön. Du bist ein Kind, Harry. Sei jetzt folgsam und komm mit mir, wir haben heut viel zu tun. Ich werde mich heut nicht mehr um den Krieg und die Zeitungen kümmern. Und du?&#8221;</p>
<p>O nein, auch ich war bereit.</p></blockquote>
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		<title>Beachtenswert #3</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 06:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pëll Dalipi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beachtenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>
		<category><![CDATA[nordkorea]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<description><![CDATA[Beachtenswert ist eine jeden Mittwoch erscheinende Sammlung von Texten und Zitaten, die ich für &#8211; der Name lüftet das Geheimnis! &#8211; beachtenswert halte. Einen Anspruch auf Aktualität lehnt sie ab. Online Keeping College Students From the Polls Andrew Rosenthal beschreibt in seinem New York Times-Blog &#8220;The Loyal Opposition&#8221; wie manche Republikaner verhindern wollen, dass College-Studenten an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 11px;"><a title="Beachtenswert - Antiperson.de" href="http://antiperson.de/category/beachtenswert">Beachtenswert</a> ist eine jeden Mittwoch erscheinende Sammlung von Texten und Zitaten, die ich für &#8211; der Name lüftet das Geheimnis! &#8211; beachtenswert halte. Einen Anspruch auf Aktualität lehnt sie ab.</span></p>
<h3>Online</h3>
<p><strong><a href="http://www.nytimes.com/2011/12/27/opinion/keeping-college-students-from-the-polls.html">Keeping College Students From the Polls</a> </strong>Andrew Rosenthal beschreibt in seinem New York Times-Blog &#8220;The Loyal Opposition&#8221; wie manche Republikaner verhindern wollen, dass College-Studenten an den nächsten Wahlen teilnehmen.</p>
<blockquote><p><em>Political leaders should be encouraging young adults to participate in civic life, but many Republican state lawmakers are doing <a title="Brennan Center report" href="http://www.brennancenter.org/content/resource/voting_law_changes_in_2012">everything they can</a> instead to prevent students from voting in the 2012 presidential election. Some have openly acknowledged doing so because students tend to be liberal.</em></p></blockquote>
<p><strong><a title="Born and raised in a Concentration Camp" href="http://www.youtube.com/watch?v=Ms4NIB6xroc">Born and Raised in a Concentration Camp</a></strong> <small>(ca. 66 Minuten)</small> Im Rahmen eines <em>Google Talks</em> äußert sich <a title="Shin Dong-hyuk, Flüchtling aus Nordkorea" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shin_Dong-hyuk_(human_rights_activist)">Dong-hyuk Shin</a> über seine Erfahrungen in Nordkorea. Aufgewachsen in einem Arbeitslager sollte er dieses bis zu seinem Tod nicht verlassen. Ihm gelang jedoch die Flucht nach China und dann Südkorea.</p>
<p><strong><a title="Maria und Josef im Ghetto des Geldes" href="http://www.zeit.de/2011/52/DOS-Maria-und-Josef">Maria und Josef im Ghetto des Geldes</a></strong> Eine vielbeachtete Reportage eines Zeit-Redakteurs und einer Schauspielerin, die sich als Obdachlose verkleidet durch Frankfurts Reichenviertel bewegen und um Hilfe bitten. Ein langer, rhetorisch beeindruckender und höchst interessanter Text.</p>
<blockquote><p><em>Sobald sie sich nähern, werden sie langsamer, weil die Insassen einen Blick auf diese beiden Wesen unter der Tanne werfen wollen, als seien sie auf Safari. Dann nehmen sie, Gischt sprühend, Fahrt auf.</em></p>
<p><em>Das hohe Ross von heute, es ist ein SUV.</em></p></blockquote>
<p><strong><br />
</strong></p>
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