Ein Baum, der älter ist als ich je sein werde.
Eine Mutter mit einem Kinderwagen und einem Telefon.
Ein alter Mann, der glücklicher aussieht als der junge Mann hinter ihm.
Eine junge Frau mit einem dünnen Buch, dessen Titel ich nicht entziffern kann.
Eine McDonalds-Tüte und ein paar Fritten, die aus dieser ragen.
Eine Kirche, die mich an einen Alptraum aus meiner Kindheit erinnert.
Eine Frau mit einer hübschen Jacke, die Münzen in ihrer Hand zählt. Immer wieder. Wir stehen an einer Bushaltestelle.
Eine Frau mit roten Haaren, mit Rehaugen, die ich von meinem Sitz aus vorsichtig beobachte, vorsichtig nicht anstarre, die ich anstarren muss. Sie ist sehr schön.
Ein Junge oder ein Mann, ein paar Jahre jünger als ich. Mit meinen müden Augen aber hübscheren Schuhen.
Ein Zaun, der einen Schatten wirft und ihre Rehaugen in meinem Kopf.
Sträucher, ein Huschen oder ein Wind und eine grüne Wiese.
Eine Pfütze und mein Schatten.
Mich im Spiegel. Mein Lächeln, meine Zähne, nicht mehr lächeln.
Schauspieler mit warmen Zeilen und Problemen in der Liebe.
Ein Text, den ich schlecht kopiere.
Schöne Buchstaben, asiatische Augen und Wörter, die ich nicht verstehe.
Eine Rolle Klopapier. Weniger Klopapier nun.
Das Ende eines Buches, das Ende schöner Wörter, das Ende einer seltsamen Nähe.
Leere, ein Lächeln und ein paar Sorgen.
Mein Kissen und mein Kalender.
Angst.
Schöne kurze Botschaften, längst selbst ein wunderschönes Büchlein. Aufmerksamkeit und Humor.
Schöne Tasten mit Aufklebern, hebräische Buchstaben und meine Hände. Dunkle feine Haare auf meinem Arm.
Das was sich offenbart, wenn die Augen geschlossen sind.






